Liebe, Innenarbeit und Transformation

13.09.2023 - 17.09.2023

ZEGG, Bad Belzig

Dynamiken, Schatten und Projektionen verstehen und transformieren

Wir laden dich zu einer inneren und äußeren Reise ein. Wir werden uns vier intensive Tage lang bewusst machen, welchen Strukturen wir automatisch folgen und beginnen damit, uns aus ihrem Griff zu lösen. Wir werden erkennen, wie sie uns trennen von dem, wer wir eigentlich sind. Gemeinsam machen wir uns auf die Reise und können erleben, wie schön es ist, in einem geklärten Raum mit Menschen zusammen zu sein. Dadurch sind wir in der Lage, uns an einigen Weichen in unserem Leben neu zu entscheiden und zu verändern.

 

Gemeinschaft Intensiv 49

„Das individuelle Selbst, das sich wohl fühlen will, legt sich über das wache Selbst wie eine warme,weiche Decke.“

Nadja Rossmann

 


In unserer Arbeit mit Menschen haben wir ein Modell entwickelt, in das unsere fast 40 jährige Erfahrung eingeflossen ist. Es erklärt und verdeutlicht häufige soziale Dynamiken. Wir nennen es das Transformationsmodell. Es handelt von unseren psychologischen Abwehrmechanismen. Anhand der Elemente dieses Modells ist es leichter zu erkennen, wie diese Dynamiken sich in unserem Leben auswirken. Es handelt sich um Projektion, Abwehr von Liebe, unsere angepasste gesellschaftliche Identität und unsere Selbstabwertung. Sie sind aus ähnlichen Quellen gespeist und nicht wirklich getrennt. Wir werden uns ihnen einzeln widmen und sie dann wieder als Gesamtbild zusammenfügen. Je mehr wir diese Muster erkennen und dann gestalten können in unserem Leben, umso mehr Kraft und Liebe steht uns zur Verfügung.

Angepasste gesellschaftliche Identität

Schon als Kinder erleben wir immer wieder Situationen, wo unsere Grundbedürfnisse nicht gesehen und respektiert werden, wo z.B. unsere natürlichen Impulse auf Abwehr stoßen. Folglich entwickeln wir als Überlebensstrategie eine “Ersatz” Identität, ein angepasstes Bild, das unser wahres Sein überdeckt. Gelingt es uns, den dahinter liegenden Schatz zu heben?

Projektion

Wenn wir jemanden nervig oder unsympathisch finden, uns machtlos fühlen und uns in scheinbar begründete Ablehnung hineinsteigern, dann ist oft Projektion im Spiel, eine von vielen psychologischen Abwehrmechanismen.

„Alles, was mich nicht nur informiert, sondern affektiert, deutet auf eine Projektion hin.“ Rolf Lutterbeck

Im Falle einer Projektion wehren wir unsere eigenen, ungeliebten Seiten ab: Emotionen, Wünsche und Ängste, die wir nicht haben wollen, die uns bedrohlich erscheinen, derer wir uns schämen, die verboten sind. Wir projizieren all das Abgelehnte auf andere und bekämpfen es dort. Damit sind diese ungeliebten Seiten aber nicht einfach weg. Was wir abwehren, ohne es zu bearbeiten, begegnet uns früher oder später wieder.

"Alles, was wir tun, ist ein Resultat einer bewussten oder unbewussten Entscheidung. Die Welt ist ein Resultat davon. Wo ist der tiefste Punkt eine bewusste Entscheidung zu treffen? Was verhindert unsere Rückkehr zur Liebe? All die nicht zuende geliebten Verletzungen und Traumata in uns, die unser Licht ablenken. Wille allein reicht da nicht. Mein Interesse an dem, was passiert muss größer sein, als der Erhalt meiner Selbstbilder."

Abwehr von Liebe und unsere Selbstabwertung

Wir sehnen uns nach wirklicher Liebe und Nähe und verschließen uns gleichzeitig davor, denn unsere größte Sehnsucht und unsere größte Angst liegen dicht beieinander. Bei fast allen von uns liegt eine Verletzung an dieser Stelle. Wir haben uns geschworen, diesen Schmerz nie mehr fühlen zu müssen. Wenn jetzt wieder Liebe in unser Leben kommt und uns dort berührt, bemerken wir erneut den Schmerz in uns. Es fühlt sich sehr herausfordernd an, an den Stellen geliebt zu werden, wo wir uns selber nicht lieben wollen.

Wir wehren deshalb auch Menschen ab und bekämpfen jene, die liebevoll in der Welt stehen und uns berühren. Wilhelm Reich nannte diesen Vorgang den  „Christusmord“. und Plato beschreibt es im „Höhlengleichnis". Er beschreibt eine Situation, in der Menschen aus ihrem Schatten heraus andere in ihrer Lebendigkeit und Liebe nicht ertragen können und angreifen. Es ist für sie unerträglich, Liebe zu sehen, die zugleich ihre größte Sehnsucht und größte Angst ist. Der Verlust des Paradieses steht für den Verlust der Lebendigkeit in uns. Meist folgen Menschen ihrer Angst, bekämpfen die Liebe und das Licht genauso wie die Person, die sie anbietet. Oder umgekehrt, sie überhöhen die Person, die sie anbietet, und machen die Liebe damit unerreichbar.

Sonnenblau 3

Die Alternative ist einfach und schwer zugleich:

Ich erkenne, dass meine Sehnsucht angesprochen ist, die ich tief vergraben habe und lasse mich noch einmal berühren. Dann wird es möglich mich da, wo ich mich für nicht liebenswert hielt, selbst zu lieben.

Was brauche ich, um mich berühren zu lassen und mich zu lieben an Stellen, wo ich entschieden habe mich nicht mehr zu öffnen? Gelingt es uns diesen Weg zu gehen, den Schatz zu heben und erneut die ersehnte Nähe und Kontakt einzugehen?

Wir werden uns bewusst machen, welchen Mustern wir automatisch folgen. Wir erleben Unterstützung durch neue, mitfühlende Erfahrung und kompetente Begleitung.

Zu dieser inneren und äußeren Reise laden wir euch ein.

„Wir sind Lichtwesen. Jede Identifikation verdunkelt das Licht. Jede Projektion zerstört es; jede Angst zieht mich weg. Wir müssen die Hindernisse aufspüren, wo wir der Liebe etwas in den Weg stellen. Liebe bezieht Stellung. Liebe und Wahrheit sind Schwestern. Liebe braucht Wahrheit und findet so zu mehr Echtheit. “Liebe macht sehend, nicht blind.“ Ina Meyer-Stoll

Unsere Methoden:

• Integrale Strukturaufstellungen
• ZEGG Forum
• Agency Übungen (aus der NARM Traumaarbeit)
• Geführte Meditationen
• Diaden und Triaden
• geistige Inputs
• geführte Meditationen

Was du lernst:

• Projektionen, erkennen, verstehen und auflösen
• Beziehungen klarer und bewusster gestalten
• Mehr Liebe ausdrücken und annehmen
• Dich und Andere besser kennen und somit auch in Teams besser zu kooperieren.

Dieser Kurs ist ein Wahlmodul der Transfor(u)m Ausbildung, https://transforum.zegg.de

Kursleitung: Achim Ecker, Ina Meyer-Stoll, Michael Anderau

Kursgebühr: 390 €, Frühbucher bis 1.6.23: 340€

Kost und Logis inc. Kurtaxe: 254 €